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August - Oktober

Einen Freund zu haben ist eine tolle Sache: Da ist jemand, mit dem man durch dick und dünn gehen kann, dem man vertraut und der zu einem hält. Insgesamt 58 Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren haben sich in den sechs Vor- und Nachmittagsgruppen mit dem Thema "Komm wir wollen Freunde sein" beschäftigt und es von allen Seiten her beleuchtet. Feste Bestandteile der gemeinsamen Stunden waren Lieder wie "Kommt wir wollen Freunde sein" oder der Lobpreissong "Ein Volltreffer Gottes bist du" - Kinderhits, von den Kleinen textsicher geschmettert.

Sehnsüchtig wurden dann die Handspielpuppen Peli Pelikan und Hummer Humm erwartet - zwei ungleiche Freunde, die alle Stadien einer Freundschaft durchlebten: Kennenlernen, einander vertrauen, zusammenhalten und sich lieb haben, enttäuscht sein und verzeihen, streiten und versöhnen sowie gemeinsam viel Spaß haben.

Wie wichtig die Freundschaft auch für Jesu war, erzählten die Mitarbeiterinnen im historischen Kostüm und nahmen kindgerecht mit in die Geschichten und Erlebnisse vom Menschenfischer Petrus und seinem Freund Jesus - eine Freundschaft, die auch einiges an Konflikten aushalten musste und doch Bestand hatte.

In Kleingruppen wurde das Thema dann in Spiel und Bastelei intensiviert: Da entstanden Freundschaftsbücher und -armbänder. In Petrus Fußstapfen wandelnd wurden Fische geangelt und im Memory galt es bekannte Freundepaare wie Maus und Elefant zu finden. Der Wassertransport auf Fliesen verlangte Vertrauen zu Freunden ab, und Spiele wie Dreibeinlauf oder Tauziehen zeigten auf, dass man mit Freunden einfach besser ins Ziel kommt.

Insgesamt 17 Mitarbeiterinnen seitens des CVJM waren unter Leitung von Marion Pfleiderer, Anette Krehl und Maren Müller-Klingler im Einsatz, brachten den Kindern die Botschaft nahe, betätigten sich als Schauspieler, Musiker und Geschichtenerzähler, gaben Bastelhilfe, lieferten Ideen zur Freispielzeit und sorgten mit Getränken und Imbiss dafür, dass den kleinen Freunden die Energie nicht ausging.

Gestern Nachmittag waren Eltern und Familien der Kinder zum Abschlussfest geladen, durften bei Spielen ebenso Vertrauen und Gemeinschaft austesten und erfuhren live vor Ort von allem, was ihre Kleinen die Woche über erlebt und gelernt hatten.

Heike Feuchter - Alb Bote 23.08.2014


Kinderbibeltage: Doc Bones auf der Spur

Rund 60 Kinder nahmen an den beiden Kinderbibelwochen des CVJM teil. Sie begaben sich täglich auf Schatzsuche und fanden ihn als „brennende Buchstaben“ in Form der Bibel, mit der sie sich intensiv beschäftigten.

Die Kinderbibelwochen haben ebenso wie die Kinderbibeltage eine gute und lange Tradition beim CVJM Münsingen. Seit mehr als 30 Jahren finden sie in den Sommerferien guten Zuspruch bei Sieben- bis Zwölfjährigen und sprechen mit einem stetig wechselnden und anspruchsvollen Programm an. In diesem Jahr konnten wieder zwei Wochen mit je 30 Kindern durchgeführt werden, das ist wieder eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den vorangegangenen zwei Jahren.

Fünf Tage lang begaben sich die Teilnehmer als Forscher und Jäger auf die Spuren von „Doc Bones“ und unterstützten ihn als Hauptfigur einer spannenden Geschichte bei dessen Schatzsuche. In der großen Gruppe und in kleinen Teams beschäftigten sich die Kinder gemeinsam mit ihren elf Betreuern, davon acht Jugendliche, mit biblischen Themen. Es wurde gesungen und gebetet, zu jeder biblischen Geschichte gab es Anspiele, die auf unterschiedliche Weise dargeboten wurden.

„Der Ablauf unserer Bibelwochen bleibt immer gleich, nur der Inhalt und die Methoden ändern sich ständig“, berichtete Ernst Krehl vom CVJM. So hat auch hier längst die Technik Einzug gehalten und sie bietet der Bibelbetrachtung völlig neue Möglichkeiten. Eins jedoch hat sich seit den Anfangszeiten nicht geändert: „Wir machen die Bibel präsent“, betonte Krehl. Die Kinder erfuhren auch diesmal wieder, wie vielseitig und spannend die Heilige Schrift sein kann.

Nicht nur die Auseinandersetzung mit der Bibel machte den Teilnehmern viel Spaß, sie vergnügten sich auch beim gemeinsamen Spielprogramm im Freien, bei dem sie unter anderem ihre Geländetauglichkeit testen konnten. Eine Woche lang den ganzen Tag zusammen zu verbringen schweißt zusammen. Man lernte sich kennen, es entstanden Freundschaften und ganz neue Sichten auf die Bibel. So waren viele traurig, als am gestrigen Freitag die Kinderbibelwoche zu Ende ging und sie sich wieder voneinander trennen mussten.

Maria Bloching Alb Bote 5.9.2014